Doris Abegg-Schäfer
CH-6045 Meggen / Luzern
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Eine Reise in eine
vergangene und doch
lebendig nahe Welt
 


 
 










 


 
Unterwegs mit biblischen Figuren
 

Doris Abegg-Schäfer
Fachfrau für das Gestalten biblischer Figuren, insbesondere
für grosse Kirchenfiguren

Geboren bin ich in Gelfingen, einem kleinen Dorf im wunderschönen Luzerner Seetal. Dort verbrachte ich meine Kindheit und meine Jugend.

1978 nahm ich Zufall oder Fügung? an einem ersten biblischen Figurenkurs teil. Diese Sache hat mich sofort beeindruckt und überzeugt: Hier ging es um die Verkündigung der biblischen Botschaft in einem Stil für die heutige Zeit, nicht kopflastig sondern sichtbar, greifbar und damit begreifbar. Kurz darauf begann ich, mein Grundwissen in vielen Weiterbildungskursen  zu ergänzen.

Diese Figuren wuchsen mir immer mehr ans Herz, und so liess ich mich 1980 zur Kursleiterin dieses biblischen Figuren-Kunsthandwerkes ausbilden. Zahlreiche Fortbildungskurse, ein 6-jähriges Vorstandsamt, das Wirken in Seminargruppen sowie viel Entwicklungsarbeit in der Vereinigung Kursleiterinnen Biblische Figuren Schwarzenberg haben mein Interesse an der biblischen Figurenarbeit vertieft.

Über 25 Jahre gab ich Seminare in verschiedenen Pfarreien und für viele Gemeinschaften. Als Lehrbeauftragte im Bildungszentrum Matt Schwarzenberg Kompetenzzentrum dieser Figuren wirkte ich über viele Jahre. Meine Lehrtätigkeit liess mir genug Zeit zu intensiver Suche nach verbessertem Wissen und vertieftem Nachdenken. O ja, es stimmt: Durch Lehren lernt man.

Eine biblische Studienreise durch Israel sowie Kulturreisen durch Ägypten und Algerien haben mir den Blick für die dortigen, wüstennahen Lebensformen geöffnet und haben mir gezeigt, wie sehr die Wirkung der Figuren von authentischer Kleidung abhängt.

Meine 14 schönsten Jahre galten der biblisch-historischen und kunsthandwerklichen Schulung von Kursleiterinnen für diese Arbeit in der ganzen Schweiz. Dass das Interesse dafür gross ist, davon zeugen die steigenden Teilnehmerzahlen und die mittlerweile internationale Ausstrahlung.

Handwerklich verlangte diese Arbeit ständig nach mehr Fundierung, und so darf ich sagen, dass die Qualität meiner Figuren sich all die Jahre anhaltend optimierte. Unverändert blieb das «Familienmerkmal» der Schwarzenberger Figuren:
Ihre Gesichter sind weder durchmodelliert noch bemalt. Ihre Geschichten werden erzählt durch Gebärden, Körperhaltung, Gruppierung. Diese Botschaften verstehen wir alle, sobald wir sie in uns selber suchen.

Jede meiner Ausstellungen beweist es von neuem: Diese biblischen Figuren sind eine gültige, allgemein verständliche Kunstform für die Verkündigung des christlichen Glaubens in unserer Zeit.

Doris Abegg-Schäfer
 

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